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Gewässerschadenhaftpflicht

Wer in ein Gewässer Stoffe einbringt oder einleitet oder wer auf ein Gewässer derart einwirkt, dass die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers verändert wird, ist zum Ersatz des daraus einem anderen entstehenden Schadens verpflichtet.

Eine Gewässerschadenshaftpflichtversicherung sieht in der Regel eine Unterscheidung zwischen oberirdischer und unterirdischer Lage des Containers vor. Da unterirdische Container häufig schneller auf das Erdreich einwirken können, bevor ein Schaden festgestellt wird, wird die Gewässerschadenshaftpflichtversicherung dies in der Tarifierung berücksichtigen. Eine Gewässerschadenshaftpflichtversicherung kann aber auch, je nach Tarif, weitere Leistungen übernehmen. So kann der Fall eintreten, dass Sie dediziert gewässerschädliche Substanzen lagern. Da manche Versicherer dies als nicht versicherungsfähig einstufen, soll Ihnen dieses Beispiel nahelegen, die Tarife der Gewässerschadenshaftpflichtversicherung genau zu prüfen. Wählen Sie eine Versicherung, die Ihre persönliche Situation wiederspiegelt und absichert.

Die Gewässerschadenhaftpflicht sichert private Inhaber von Anlagen zur Lagerung von gewässerschädlichen Stoffen ab. Falls der gelagerte Stoff ins Erdreich absickert oder ein Gewässer verunreinigt, übernimmt die Versicherung im Schadenfall die daraus entstehenden Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Wenn  du einen Öltank hast, oder ähnliche Anlagen mit schädlichen Substanzen, benötigst du bei Auslaufen dieser Tanks eine Gewässerschadenshaftpflicht. Entscheidend bei der Berechnung sind hierbei Größe und Alter der Gebinde.